Mindset Psychologie
1. Oktober 2019

Positiv denken lernen: Glücklich werden in 4 Schritten

Du willst glücklicher und gelassener durchs Leben gehen, doch manchmal kommst du aus den negativen Gedankenmustern einfach nicht raus?

Dann sei gespannt, denn in diesem Beitrag lernst du anhand von Tipps und Beispielen, wie du authentisch positiv denken kannst, ohne dich dabei verstellen zu müssen. Außerdem erfährst du, wie du durch positives Denken gesünder, erfolgreicher und glücklicher durchs Leben gehen wirst.


Positives Denken ist das einzig Vernünftige

Positiv denken lernen ist sinnvoller als du denkst!

Eine positive Lebenseinstellung ist keinesfalls träumerisch, sondern vielmehr realitätsnah. Wenn man bedenkt, wie hoch die Chancen stehen, überhaupt geboren zu werden.

Fangen wir ganz am Anfang an: Die Erde musste sich formen und anschließend zu einem bewohnbaren Planeten entwickeln. Daraufhin musste erstes Leben entstehen und sich schließlich durch die Evolution haargenau so entwickeln, dass wir heute als Menschen die Möglichkeit haben, zu leben.

Die Wahrscheinlichkeit für dich, geboren zu werden, ist so gering, als würdest du für jedes Sandkorn auf allen Stränden der Erde, einen Lottoschein ziehen und jedes Mal gewinnen.
Warum also sollte man nicht positiv denken und jede Sekunde seines Lebens als Geschenk sehen?


Vorteile durch positives Denken:

Positives Denken hat einige Vorteile

Positives Denken ist gesund

An der Boston University School of Medicine wurde eine Studie mit über 70.000 Menschen durchgeführt, bei der deren Lebensführung analysiert wurde.

Das Ergebnis war umwerfend: Frauen, die regelmäßig positiv denken, haben eine um 15% höhere Lebenserwartung als die Pessimistinnen. Bei Männern betrug der Unterschied 11%.

Gehen wir alleine von den 11% der Männer und einer Lebenserwartung von 75 Jahren aus. Dann beträgt der Unterschied mehr als 8 Jahre.
Positiv denken lohnt sich also!

Positives Denken macht Erfolgreich

Erfolg äußert sich neben Willensstärke und Disziplin darin, wie du mit Hindernissen und Fehlschlägen umgehst.

Positiv zu denken lässt dich diese Hindernisse als Herausforderungen, an denen du wachsen kannst, sehen. Negatives Denken hingegen lässt dich bereits bei den kleinsten Hürden aufgeben.

Positives Denken ist also der Schlüssel zum Erfolg, beruflich als auch privat.

Positives Denken macht das Leben einfacher

Positives Denken lässt dich mit Leichtigkeit durch das Leben gehen.
So musst du dich morgens nicht aus dem Bett zwingen, sondern stehst voller Vorfreude auf.

Du regst dich auch nicht über zu viel Arbeit auf, sondern bist für jede Möglichkeit dankbar, deine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Selbst bei Krankheit fällst du nicht in Selbstmitleid, sondern lernst den Wert des Lebens schätzen, was dich zu einem glücklicheren Menschen als manch anderen, gesunden Menschen, macht.

Hier findest du eine Liste weiterer Vorteile von positivem Denken.


In 4 Schritten zum positiven Denken:

Du kannst positiver leben, wenn du diese 4 Schritte beherschst!

Schritt 1: Siehe Probleme als Möglichkeiten

Beim positiv denken ist es enorm wichtig, in Hindernissen das Positive zu sehen. Denn oft sind es diese schwierigen Situationen, die die besten Veränderungen mit sich bringen.

  • Dass dir eben gekündigt wurde, ist kein Problem, sondern eine Möglichkeit, neu anzufangen.
  • Ein paar Kilo zu viel auf der Waage sind kein Problem, sondern eine Motivation, mehr Sport zu machen.

Was auch immer dich momentan beschäftigt. Es ist nie ein Problem, sondern vielmehr eine Möglichkeit, dein Leben positiv zu verändern.

Viele Soldaten, die im Irak Krieg ihre Beine verloren, gaben an, dass dieser Tag der beste ihres Lebens gewesen sei. Denn sie blickten dem Tod in die Augen, überlebten nur knapp und lernten dadurch den Wert ihres Lebens zu schätzen.

Ganz egal wie schlimm eine Situation auch sein mag, es gibt immer eine positive Seite. Das Wichtigste ist, dass wir uns durch positives Denken darauf fokussieren.

Schritt 2: Vergleiche dich nicht mit anderen

Nichts verhindert positives Denken so sehr, wie sich mit anderen zu vergleichen.

Denn jeder hat positive und negative Eigenschaften. Nach außen hin zeigen wir jedoch ausschließlich die Positiven.

Wenn wir uns also mit anderen vergleichen, vergleichen wir all unsere positiven und negativen Eigenschaften mit den positiven Eigenschaften der anderen. Ein Vergleich in dem man selber immer verliert.

In Zeiten von Social Media wird dieses ständige Vergleichen nur noch verstärkt.

Man sieht täglich Bilder von Promis, die die teuersten Autos fahren, gefühlt durchgehend auf Reisen sind und allgemein das perfekte Leben zu haben scheinen. Dabei sieht man selten hinter die Fassade dieser Menschen, die wie jeder andere ihre Schattenseiten haben, diese jedoch online verbergen.

Was ist also die Lösung?

Wenn du das tust, wirst du den Vergleich nicht nur jedes Mal gewinnen, sondern auch beobachten, wie du Tag für Tag ein besserer Mensch wirst.

Nimm dir beispielsweise vor, täglich nur 1% besser in etwas zu werden, als du gestern es warst. Das macht auf einen Tag zwar keinen großen Unterschied.

Auf ein Jahr gesehen kannst du jedoch wahnsinnig viel erreichen. Viel mehr, als wenn du nur versucht hättest, besser zu sein als jemand anderes.

Schritt 3: Sei dankbar für alles, was du hast 

Dankbarkeit ist der Schlüssel zu Glück und Erfolg. Nebenbei ist es das beste Antidepressivum, dass uns Menschen zur Verfügung steht, denn du kannst nicht gleichzeitig dankbar und schlecht gelaunt sein.

Warum also ist es für uns so schwer, positiv zu denken und für all das, was wir haben dankbar zu sein?

Der Grund dafür ist ein eingeschränkter Blickwinkel auf der Suche nach dem Glück.

Man denkt so oft, dass man, wenn man das Traumauto, den Traumpartner oder den Traumjob hat, endlich glücklich sein wird.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Macht man sein Glück von äußeren Einflüssen abhängig, erreicht man es nie. Denn egal wie sehr du dich auch bemühst, du wirst nie alles um dich herum kontrollieren können.

Das Einzige, was du kontrollieren kannst, ist deine Einstellung gegenüber deinem Umfeld.

Deshalb sind die finanziell reichsten Menschen oft die unglücklichsten. Zu den glücklichsten Menschen gehören jedoch diejenigen, die inneren Reichtum über äußeren schätzen.

Wie also ändert man seine Einstellung gegenüber seinem Umfeld?

Die meisten Menschen fokussieren sich auf das, was sie nicht haben, anstatt dankbar für den Luxus zu sein, der vor ihnen liegt.

Obwohl wir weltweit zu der absoluten Oberschicht gehören und einen Alltag leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können, reden wir uns dennoch ein, dass wir etwas noch  Besseres brauchen, um glücklich sein zu können.

Das einzige, das du brauchst um glücklich zu sein, ist den Reichtum in deinem Leben zu erkennen.

Schritt 4: Positiv denken - Fokus ist alles

Fokussiere dich in jeder Situation auf das Positive!

Worauf du dich fokussierst, bestimmt, wie du dich fühlst. Positiv denkende Menschen fokussieren sich auf das, was sie wolle. Negativ denkende Menschen fokussieren sich auf das, was sie nicht wollen.

Deshalb erbaut man durch positives Denken eine positive Zukunft.
Positives Denken ist also die einfachste Möglichkeit, deine momentane Stimmung sowie deine Zukunft, positiv zu beeinflussen.

Wie also fokussiert man sich auf das positive?
Man hat jeden Moment die Wahl, die Situation positiv oder negativ zu sehen. Am besten verdeutlicht man das an einem Beispiel:

Sagen wir, du kommst nach der Arbeit in einen Stau. Dein Energielevel ist am Boden und du willst dich am liebsten nur noch auf die Couch legen und deine Lieblingsserie gucken.

Sicher ist für den Augenblick einfach, alles schlecht zu reden und die Schuld den Autofahrern zuzuschreiben.

Die Alternative ist jedoch sich auf das Positive zu fokussieren:

Was ein Glück du gehabt hast, denn wärst du 5 Minuten früher losgefahren, hättest du in diesen Unfall verwickelt sein können.
Außerdem hast du jetzt Zeit, in Ruhe einen Podcast, ein Hörbuch oder einfach Musik zu hören.

Anfangs wird es schwer sein, den Großteil deiner Momente positiv zu sehen. Denn dein Unterbewusstsein wurde die Jahre über, aufgrund schlechter Erfahrungen und Einflüsse deines Umfeldes, darauf trainiert, manche Situationen als negativ einzustufen.

Durch den folgenden Trick, kannst du dein Unterbewusstsein wieder darauf trainieren, dieselben Situationen als positiv anzusehen.

Eine große Rolle in Sachen positiv denken spielt, wie du Sätze formulierst.
Anstatt zu sagen: "Ich muss ___ machen",
sage dir: "Ich darf ___ machen".
Diese kleine Wortänderung ändert alles, da in dem Wort "darf" bereits Dankbarkeit steckt.

Beispiele:

"Ich muss früh aufstehen",
Positiv denken: "Ich darf einen weiteren Tag leben, um Abenteuer zu erleben und meinen Träumen nachzugehen."

"Ich muss zur Arbeit gehen"
Positiv denken: "Ich darf zur Arbeit gehen. Eine Möglichkeit, die viele Menschen nicht haben."


Positiv Denken - Fazit:

  • Positiv denkende Menschen haben zahlreiche Vorteile in ihrem Leben. Sie leben deutlich länger, sind erfolgreicher und gehen mit mehr Leichtigkeit durchs Leben.
  • Siehe Probleme als Möglichkeiten und du wirst einfacher mit Hindernissen fertig.
  • Vergleiche dich niemals mit anderen, sondern mit der Person, die du gestern warst. Du wirst nicht nur erfolgreicher, sondern auch von Tag zu Tag selbstbewusster.
  • Dankbarkeit ist das Heilmittel für negative Gedanken. Du kannst nicht gleichzeitig dankbar und schlecht gelaunt sein. Sehne dich nicht nach materiellen Dingen, sondern öffne die Augen und erkenne, welcher Reichtum bereits vor dir liegt.
  • Durch deinen Fokus bestimmst du nicht nur deine Gegenwart, sondern auch deine Zukunft. Fokussiere dich also auf das Positive und du wirst mehr davon in dein Leben anziehen.