Schlechte Laune: 4 Tipps um deine Stimmung zu verbessern

Schlechte Laune will keiner haben und trotzdem kommt sie viel zu oft in unserem Leben vor.

Dabei verhindert eine schlechte Laune nicht nur, dass wir im Moment glücklich sind, sondern sie hält uns auch aktiv von unseren Zielen im Leben ab.

Ist eine schlechte Laune also unausweichlich oder können wir sie grundlegend vermeiden?

Ja, zum Glück können wir sie vermeiden und ich werde dir auch zeigen, wie!

In diesem Beitrag erfährst du, welche Maßnahmen sofort gegen schlechte Laune helfen. Außerdem erkläre ich dir, was du tun kannst, wenn du schon über einen längeren Zeitraum schlechte Laune empfindest.


5 Tipps gegen schlechte Laune

1. Lass dich nicht von äußeren Dingen herunterziehen

Um weniger schlecht gelaunt zu sein, solltest du dich nicht von äußeren Dingen herunterziehen lassen.

Vom schlechten Wetter bis hin zum Stau auf der Autobahn: Du wirst niemals alles in deinem Leben kontrollieren können.

Deshalb wird es auch immer etwas geben, dass dir nicht passen wird.

Das Einzige, was du kontrollieren kannst, ist deine Reaktion auf diese Dinge.

Deine Reaktion entscheidet darüber, ob du eine schlechte Laune bekommst und dir somit den Tag ruinierst oder das Positive in der Situation siehst und gut gelaunt bleibst!

Du bist also voll und ganz für deine Stimmung verantwortlich. Wenn du schlechte Laune bekommst, ist es einzig und alleine deine Schuld. Wenn dir das erst einmal klar wird, kannst du dich aktiv gegen eine schlechte Laune und für ein glückliches Leben entscheiden.

Dieser Tipp hilft dir dabei, schlechte Laune vorzubeugen. Wenn du aber bereits schlechte Laune hast und wissen willst, wie du in eine gute Stimmung zurückkehrst, dann werden dir die folgenden Tipps helfen:

2. Finde den Grund für deine schlechte Laune heraus

Geh deiner schlechten Laune auf den Grund!

Wenn du erst einmal die Ursache für deine schlechte Laune herausgefunden hast, wird es dir viel leichter fallen, deine Laune aktiv zu verbessern.

Das schaffst du auf dem einfachsten Weg, indem du dich fragst, sobald sich deine Laune verschlechtert: „Woher kommt diese schlechte Laune auf einmal?“

Dadurch regst du aktiv Denkmuster in deinem Gehirn an, die sofort auf die Suche nach der Ursache für deine schlechte Laune gehen.

Sobald du einen Grund gefunden hast, solltest du dich folgendes fragen:

Ist meine schlechte Laune wirklich begründet?

Diese Frage ist deshalb so wichtig, da ein Großteil unserer schlechten Laune von absolut unwichtigen Dingen hervorgerufen wird.

Denn meistens nehmen wir etwas war, dass uns nicht passt, kehren es aber anschließend unter den Teppich, weil wir es nicht als wichtig genug ansehen, um uns damit zu beschäftigen.

Unser Unterbewusstsein lässt sich jedoch nicht so leicht von etwas abbringen und behält es wortwörtlich im Hinterkopf.

Wenn wir dann unserem Alltag nachgehen, lässt unser Unterbewusstsein diese Sache wieder und wieder in unserem Kopf durchlaufen und macht somit aus der Mücke einen Elefanten.

So kann es sein, dass unsere schlechte Laune am Nachmittag durch eine absolute Kleinigkeit am Morgen hervorgerufen wurde.

Deshalb ist diese ursprüngliche Frage so wichtig. Sie erlaubt es dir, zwischen wirklich wichtigen Ursachen und nebensächlichen Kleinigkeiten zu unterscheiden.

Wenn sich jedoch herausstellt, dass der Grund für deine schlechte Laune durchaus Berechtigung hat, musst du aktiv etwas dagegen tun.

Dafür gehst du einfach alle Möglichkeiten durch, die du hast.

Wird deine schlechte Laune durch eine Person verursacht?

Kannst du die Situation klären?

Wird deine schlechte Laune durch andere äußere Umstände verursacht?

Scroll hoch und wende Tipp 1 an.

Was es auch ist. Es gibt so gut wie immer eine Lösung. Wichtig ist aber, dass du diese Lösung findest, denn sonst wird deine schlechte Laune anhalten.

Versuche dich also von jetzt an, sobald sich deine Laune verschlechtert, zu fragen: „Woher genau kommt diese schlechte Laune?“

Wenn sich dabei herausstellt, dass deine schlechte Laune eigentlich vollkommen unbegründet ist, dann wird sie, sobald du Licht ins Dunkle gebracht hast, von ganz alleine verschwinden.

Die ersten zwei Tipps sind Lösungen, die dir bei kurzzeitiger schlechter Laune helfen werden. Wenn du jedoch schon seit längerer Zeit schlechte Laune spürst, werden dir die folgenden zwei Tipps helfen!

3. Schlechte Laune durch Social Media

Social Media ist heutzutage einer der Hauptfaktoren für schlechte Laune.

Auch wenn viele es nicht gerne hören wollen, aber Social Media trägt wissenschaftlich bewiesen zu einer schlechten Laune bei.

Dabei geht es um die aktive Dopamin-Stimulation (Glückshormon) von Social Media und die gravierenden Folgen, die sich daraufhin auf unsere Laune ergeben.

Denn seit ca. 12 Jahren haben wir jederzeit Werkzeuge zur Hand, die uns auf Knopfdruck kleine Dopaminausschüttungen ermöglichen.

Dabei spreche ich von Smartphones, kombiniert mit Social Media.

Während Social Media anfangs noch ein wunderbares Werkzeug für Kommunikation und Vernetzung war, erfüllt es heutzutage kaum noch den Zweck von damals.

Inzwischen gibt es in unseren Instagram & Facebook Feeds alles Mögliche: Von Memes über lustige 10 Sekunden Videos zu Models an weißen Sandstränden.

Der Ursprüngliche Zweck, die Welt näher zusammen zu bringen, ist dabei fast ganz in Vergessenheit geraten.

Was aber hat das mit schlechter Laune zu tun?

In unserem Gehirn ist ein komplettes Belohnungssystem integriert.

Social Media ist darauf abgestimmt, dieses System aktiv zu stimulieren. Jedes Mal, wenn du ein Meme oder ein neues Bild von deinem Lieblingsschauspieler siehst, schüttet dein Gehirn etwas Dopamin aus, wodurch du einen kleinen Glücksmoment erlebst.

Da dieser Glücksmoment aber nicht lange anhält, scrollst du natürlich direkt zum nächsten Bild. Dieses Bild wird dir wiederum ein kurzes Glückserlebnis geben, da dein Gehirn sich aber an das neue Dopaminlevel gewöhnt hat, wird dieses Glückserlebnis nicht so stark, wie beim ersten Bild.

Mit der Zeit kommst du in eine Art Entzugs-Zustand, in dem du versuchst, durch mehr und mehr Bilder dein Glückslevel aufrecht zu erhalten.

Das Ganze zieht sich dann so weiter, bis du schlussendlich an einem Tiefpunkt angelangt bist, an dem du durch neue Bilder keine Glücksmomente mehr bekommst. Das ist normalerweise der Punkt, an dem du dein Handy weglegst und zu deinem Alltag zurückkehrst.

Ich bin sicher, du hast selber schonmal gemerkt, wie viel schlechter du dich gefühlt hast, nachdem du eine halbe Stunde sinnlos durch Instagram Profile gesurft bist.

Das ist aber nur der kurzfristige Teil, der zu deiner schlechten Laune beiträgt. Der größere, viel schlimmere Teil ist der, dass dein Glückslevel auch langfristig abseits von Social Media darunter leidet.

Ursprünglich war die Dopaminausschüttung dafür gedacht, dass du für tolle Leistungen und schwere Aufgaben belohnt wurdest.

So eine Belohnung fühlt sich echt und authentisch an und lässt dich aktiv glücklicher werden.

Wenn du diese Belohnung aber ohne große Leistungen ganz einfach per Knopfdruck erhalten kannst, schwächt das den Wert der Belohnung für wahre Errungenschaften ab.

Dadurch fühlst du dich in den wirklich schönen Momenten deines Lebens nicht mehr so glücklich wie du es eigentlich sein solltest.

Gleichzeitig schwächt deine Motivation für die schwerere Aufgaben ab. Dein Unterbewusstsein wird sich nämlich fragen: „Warum sollte ich mich für etwas anstrengen, wo ich doch die gleiche Dosis Dopamin durch ein paar Klicks auf meinem Handy erhalten kann?“

Schlechte Laune ist daraufhin vorprogrammiert. Und sobald du schlechte Laune empfindest, wird dein Unterbewusstsein automatisch auf die Suche nach mehr Dopamin gehen, um aus diesem Tief herauszukommen. Und jetzt rate mal, wo es dieses Dopamin am einfachsten herbekommen wird. Aus deinem kleinen, rechteckigen Gerät in deiner Hosentasche natürlich.

Du siehst also, wie Social Media aktiv schlechte Laune bei dir hervorruft, indem es dir anfangs kleine Kostproben vom Glück präsentiert, dich dann aber mit der Zeit mehr und mehr vom Glück wegbewegt.

4. Dopamin-Fasten für einen „Glücks-Reset“

Dopamin-Fasten ermöglicht es dir, langfristig wieder besser drauf zu empfinden.

Das Thema Dopamin lässt sich noch viel weiterführen.

Wie schon in dem Beispiel oben mit Social Media, wird schlechte Laune gerade in der heutigen Zeit oft durch einen Überschuss an Reizen verursacht.

Diese Reize können dabei die verschiedensten Formen annehmen.

Manche benutzen dafür lustige Katzenvideos auf YouTube. Andere gehen auf Instagram und erhalten ihre Dopamindosis von neuen Likes auf ihrem letzten Bild.

Andere wiederum checken ihr Handy alle paar Minuten, nur um nachzusehen, ob sie neue Nachrichten haben.

Wiederum andere greifen zu Essen um durch ihre Geschmacksnerven Dopaminausschüttungen zu produzieren.

Selbst unsere Werbung ist voll und ganz darauf ausgerichtet, uns kurzfristiges Glück in Form von Fast Food, Alkohol oder Zigaretten zu erkaufen.

Dein natürlicher Körper ist nicht darauf ausgelegt, auf so einfache Art und Weise an Dopamin zu gelangen.

Deshalb wirken all diese Dopaminausschüttungen wie eine Droge. Denn wenn du dieses künstlich erzeugte Glückslevel erhalten willst, brauchst du mehr und mehr Dopamin.

So wirst du permanent versuchen, an mehr Dopamin zu gelangen, dabei die notwendige Grenze an Dopamin erhöhen, die du brauchst, um glücklich zu sein und somit niemals wirklich dein Glück erreichen.

Genau hier kommt Dopamin-Fasten ins Spiel!

Dopamin-Fasten erlaubt es dir, dieses Hamsterrad zu verlassen, indem du dich für eine Zeit aktiv von jeglichen Dingen distanzierst, die auf künstliche Art und Weise Dopamin erzeugen.

  • Netflix / Kino / Fernsehen
  • Musik
  • Social Media
  • Kaffee
  • Zucker
  • Verarbeitete Lebensmittel
  • Alles andere, bei dem du Dopamin ohne großen Aufwand erhältst

Was anfangs ziemlich schwer und langweilig klingt, ist in Wahrheit die besten Möglichkeit, um schlechte Laune ein für alle Mal aus deinem Leben zu verbannen.

Durch die Dopamin-Diät wirst du dein altes Glücksniveau wiederherstellen, sodass du wieder wahres Glück durch die wichtigen Dinge im Leben empfinden kannst.

Probiere es einfach mal aus. Selbst wenn du es nur einen Tag lang versuchst, wirst du danach große Veränderungen feststellen!


Schlechte Laune – Fazit:

  • Du hast immer die Wahl: Lässt du dich von äußeren Dingen runterziehen, oder behältst du eine positive Einstellung.
  • Um aktiv schlechte Laune zu vertreiben, musst du erstmal den Grund dafür finden.
  • Wenn sich herausstellt, dass es gute Gründe für deine Schlechte Laune gibt, dann kläre die Situation oder ändere dein Mindset darauf, dass du dir deine Laune nicht durch äußere Umstände verschlechtern lässt.
  • Wenn sich aber herausstellt, dass deine schlechte Laune völlig unbegründet war, wird sie, sobald dir das bewusst wird, von ganz alleine verschwinden.
  • Dopamin-Fasten ermöglicht es dir, dopaminausschüttende Dinge wie Social Media achtsam zu nutzen und wieder wahres Glück für die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie Freunde, Familie und Partner zu empfinden.