Disziplin lernen: Felsenfestes Mindset für mehr Selbstdisziplin

Ob beim Abnehmen, beim Trainieren oder anderen Herausforderungen: Erfolg ist ohne Disziplin nicht möglich.

Du setzt dir in den Kopf, dein Ziel komme was wolle zu erreichen, kaum hast du jedoch angefangen, drängt dich die Stimme in deinem Kopf zum Aufgeben?

Das ist ganz normal, denn bei den meisten Menschen, die sich aus ihrer Komfortzone wagen, hält das Durchhaltevermögen bloß einige Tage, wenn nicht sogar Stunden bevor sie aufgeben und sich zurück in ihren normalen Alltag begeben.

In diesem Fall brauchst du entweder mehr Energie, um die Herausforderung zu bewältigen, oder du musst mehr für mehr Durchhaltevermögen Disziplin lernen, womit wir uns in diesem Beitrag beschäftigen werden.


Der einzige Weg um Disziplin zu lernen

Disziplin lernt man, indem man sich wieder und wieder aus seiner Komfortzone herausbewegt.

Dadurch trainierst du deinen Verstand darauf, Hindernisse nicht mehr als unüberwindbar anzusehen.

Das hört sich zunächst zwar hart und unangenehm an, mit dem richtigen Mindset kann man sich jedoch einiges erleichtern.

Sieht man das Verlassen der Komfortzone eher als aufregend und spannend anstatt stressig und unangenehm an, kann der Prozess, Disziplin zu lernen, sogar Spaß machen.

Dazu kommt noch das Gefühl das man bekommt, wenn man erst einmal seine Komfortzone verlassen hat. Man ist wahnsinnig stolz auf sich und umso motivierter für seine nächste Herausforderung.

Wie sieht so eine herausfordernde, Disziplin fördernde Situation aus?

Um hier ein paar Beispiele zu nennen:

  • Morgens kalt duschen (Der Klassiker, der nicht nur die Selbstdisziplin trainiert, sondern auch viele Gesundheitliche Vorteile mit sich bringt).
  • 10 Minuten länger joggen oder überhaupt mit dem Joggen anfangen.
  • Bei sozialen Ängsten: Fremde Menschen auf der Straße ansprechen (zum Anfang reicht es vollkommen aus, einfach nach dem Weg zu fragen. Später kann man versuchen ein kurzes Gespräch aufzubauen).

Mache dir eine Liste mit Dingen, die dich aus deiner Komfortzone bringen und versuche täglich mindestens eine davon zu meistern.

Sage dir also zu Beginn jeden Tages: Obwohl ich keine Lust darauf habe, werde ich heute machen, da es mir hilft, Disziplin aufzubauen und meine langfristigen Ziele zu erreichen.

Everyone must choose one of two pains: The pain of discipline or the pain of regret ~ Jim Rohn Klick um zu Tweeten

Der ultimative Weg um Disziplin zu lernen, ist also dich selbst täglich in mindestens eine herausfordernde Situation zu begeben.

Bezwingst du regelmäßig solche Situationen, trainierst du nicht nur deinen Verstand darauf, zu tun, was gut für dich ist, wenn es darauf ankommt, Disziplin und Durchhaltevermögen zu zeigen.

Du wirst auch automatisch selbstbewusster, da du weißt, dass 99 % aller Menschen Bequemlichkeit über Erfolg schätzen und du zu den 1 % der Menschen gehörst, die regelmäßig über sich hinauswachsen, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen.


Tipps um mehr Disziplin zu lernen

Wenn es zur Disziplin kommt, musst du verstehen, dass die einzige Barriere, die dich von seinen Zielen abhält, von dir selbst erbaut wurde.

Tipp 1: Willst du wirklich aufgeben?

Jedes Mal, wenn du die Wahl hast aufzugeben, sei es beim Abnehmen, beim Sport oder sonst wo, frage dich selbst: “Möchte ich wirklich aufgeben oder ist das bloß mein Körper, der sich nach Bequemlichkeit sehnt?”

Tipp 2: Herausforderung in kleine Schritte einteilen.

Oft ist die Vorstellung vom Verlassen seiner Komfortzone angsteinflößend und man traut sich selbst nicht zu, es schaffen zu können.

Das Schwierigste ist der Start. Man muss sich selbst dazu überreden, den ersten Schritt zu tun. Der Schlüssel hierbei liegt darin, die große Herausforderung in kleinere Schritte zu unterteilen.

Es ist, als würde man am Fuße eines Berges stehen und hinaufschauen. Von unten scheint es unmöglich den Berg zu besteigen.

Hat man jedoch erst einmal mit dem Aufstieg begonnen, merkt man nicht nur, dass man Schritt für Schritt an Höhe gewinnt, sondern auch, dass der Aufstieg sogar Spaß macht und genau so soll Disziplin lernen aussehen.

Nach und nach kommst du dem Gipfel näher und wirst schließlich mit einer überwältigenden Aussicht belohnt.
Du hättest den Gipfel und damit dein neues Hoch jedoch niemals erreicht, hättest du nicht den ersten Schritt gewagt.

Tipp 3: Visualisierung

Der Grund, warum so viele Menschen aufgeben ist neben fehlender Disziplin, dass sie oft überrascht von der Schwierigkeit der Herausforderung sind.

Um das zu verhindern, kommt die Visualisierung ins Spiel. Visualisierung lässt dich das Meistern deiner Herausforderung in Gedanken durchleben bevor du zur eigentlichen Ausführung schreitest.

Das bereitet dich auf schwierige Momente vor wie zum Beispiel eine Kilometermarke beim Laufen, bei der du weißt, dass dein Körper versuchen wird, dich zum Aufgeben zu zwingen.

Durchlebst du nun diese Situation wieder und wieder gedanklich, kannst du dir, sobald du dich tatsächlich in der Situation wiederfindest, sagen: “Ich war hier schon mal, ich habe es bereits durchlebt und wusste ganz genau, was auf mich zukommen würde, als ich den ersten Schritt gemacht habe. Warum also jetzt aufgeben?”

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Disziplin lernen: Motivation ist nicht genug

Obwohl Motivation kurzzeitig Wunder bewirken kann, ist sie über einen langen Zeitraum wenig effektiv.

So nimmst du dir beispielsweise vor, nachdem du einen inspirierenden Film über Sportler gesehen hast, endlich mit dem Laufen anzufangen. Du ziehst also deine Sportkleidung und Laufschuhe an, gehst vor die Tür und … es regnet wie sau. Die Motivation ist dahin, denn die Entscheidung hast du im warmen Wohnzimmer auf der gemütlichen Couch getroffen und jetzt, wo es hart auf hart kommt, kneifst du.

Disziplin ist die einzige Lösung, um auch in schwierigen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Wenn du dann nicht nur diszipliniert, sondern auch angetrieben von der Idee eines besseren Lebens bist, wird auf dem Weg zu deinem Ziel kein Hindernis mehr zu groß für dich sein.


Tipps für mehr Durchhaltevermögen

Mehr Durchhaltevermögen beim Abnehmen

Das schwierigste beim Abnehmen ist die Beständigkeit. Da die Fettreduktion nicht über Nacht passiert, muss man über einen langen Zeitraum Disziplin zeigen, sich auf sein Ziel konzentrieren und Versuchungen widerstehen.

Der Verstand wird vom Körper oft so unter Druck gesetzt, dass man täglich versucht, Ausreden und Rechtfertigungen zu finden, weshalb man genau heute keinen Sport machen kann, oder warum gerade heute der perfekte Tag für eine Pizza sei.

Nehmen wir als Ziel, für die nächsten 90 Tage täglich Sport zu machen und nebenbei ein Kaloriendefizit von 300 kcal zu halten.

Sport beim Abnehmen

Die wohl effektivste Herangehensweise ist, morgens vorm Essen Sport zu machen, anschließend weniger als üblich zu essen und dann normal in den Tag zu starten.

Zwar sagt sich das so einfach, wenn dann morgens jedoch der Wecker klingelt und die eigene Disziplin gefragt ist, finden sich die wenigsten im Fitnessstudio wieder. Das Problem ist einfach, dass man nicht die nötige Kraft aufbringt, den ersten Schritt zu tun.

Hier kommt nun ein einfacher Trick ins Spiel, der alles verändern wird
Dieser wird kurz und knapp in diesen Abschnitt zum Thema Motivation beim Sport beschrieben.

Ernährung beim Abnehmen


Wenn es zur Diät kommt, begrenze nicht, wie viel du isst, sondern ändere, was du isst. Es erfordert nämlich deutlich mehr Disziplin, 3 Monate mit einem leeren Magen durchzuhalten als seine Essgewohnheiten anzupassen.
Wähle also Obst und Gemüse (ja auch morgens) anstelle von Brot, Zuckerhaltigen Lebensmitteln und Fleisch.

Beim Abnehmen ist eine gesunde Ernährung extrem wichtig.

Das klingt zwar anfangs hart, auf Dauer ist es jedoch deutlich angenehmer anzupassen, was man isst anstelle von wie viel man isst.

Gib dir die Erlaubnis so viel Obst und Gemüse zu essen wie du willst und trinke dabei ausreichen. Nicht nur wirst du kein Hungergefühl verspüren, du wirst dich durch die pflanzliche Nahrung auch wacher und fitter fühlen.

(Kleiner Tipp: Variiere Obst und Gemüse. Es gibt so viele verschiedene Geschmacksrichtungen, sodass dir nie das pflanzliche Essen zum Hals raushängen wird).

Schaue dich also bei deinem nächsten Einkauf im Obst- und Gemüsebereich um und du wirst merken, dass dir die 90 Tage gar nicht so schwer fallen werden, wie du anfangs dachtest.


Mehr Durchhaltevermögen beim Laufen

Wir verwenden eine Technik, in der wir das große Ziel, wie beispielsweise 10 km zu laufen, in viele kleinere Ziele unterteilen, sodass das Ziel auch mit wenig Disziplin erreichbar wird. Diese Ziele sind Wegpunkte, welche du dir entlang deiner Laufstrecke setzt.

Beispielsweise kannst du dir, sobald dein Körper aufgeben will sagen: “Ich laufe noch bis zu der Straßenecke in 200 Metern und entscheide mich dann, ob ich weiterlaufe oder nicht”.
So gut wie immer erreicht man dann dieses Ziel, entscheidet sich weiterzulaufen und sucht sich das nächste Ziel.


Mehr Durchhaltevermögen im Fitnessstudio

Für maximalen Muskelaufbau, muss man im Fitnessstudio an seine Grenzen gehen, denn auf die Art und Weise sind die Muskeln nach dem Training so erschöpft, dass der Körper gezwungen ist, neue Muskelmasse aufzubauen, um der Belastung beim nächsten Training standzuhalten.

Die Disziplin aufzubringen, um an seine Grenzen zu gehen und den kurzzeitigen Schmerz des Trainings in Kauf zu nehmen, um das Training so effektiv wie möglich zu gestalten, ist selbst für langjährige Sportler oft eine Herausforderung.

Denn man muss sich unter hohem Druck dazu zwingen, nicht aufzugeben, sondern alles zu geben, um das meiste aus dem Workout herauszuholen.

Hier kommt es wieder einmal auf den Kampf mit sich selbst an.
Der einzige Weg, diese Disziplin zu lernen ist, wie schon am Anfang des Beitrags beschrieben: Man muss sich regelmäßig dazu bewegen, im Training über seine Grenzen zu gehen, denn in fast allen Fällen, in denen du glaubst, du schaffst keine Wiederholung mehr, bringt dein Körper auf magische Weise die Kraft auf, das Gewicht noch mindestens 1 mal zu stemmen.

Sage dir also von nun an immer, wenn du denkst, du wärst am Ende: “Nur noch eine Wiederholung, dann ist es geschafft”. Oft merkst du nach dieser Wiederholung, dass du noch Kraft für weitere hast und das ist der Moment, an dem das Training wirklich effektiv wird.

I don’t count my sit ups. I start counting when it hurts and I feel pain. Because those are what really count and make you feel like a champion. ~ Muhammad Ali Klick um zu Tweeten

Ein weiterer Trick ist, die Anzahl der Wiederholungen (Reps) pro Satz zu zählen und sich vor Beginn eine Anzahl von Reps (Standardmäßig 6, 8, 10, 12, 15) heraussuchen, die man auf jeden Fall erreichen wird. Ist man nun bei dieser Zahl angelangt, fragt man sich, ob man am Ende ist, oder ob noch mindestens eine Wiederholung möglich ist. Da man die gewählte Zahl nun überschritten hat, muss man sich die nächste Zahl als Ziel nehmen.

Beim Trainieren werden im Fitnessstudio aus 8 Reps 10 Reps. So lernst du Disziplin.

Durch diesen Trick hast du stets ein Ziel vor Augen und kannst deinen Körper einfacher dazu überreden, alles zu geben, um dieses Ziel zu erreichen. Nebenbei trainierst du dich darauf, immer etwas mehr zu geben, als von dir verlangt wird, was die ultimative Eigenschaft für langfristigen Erfolg ist.


Disziplin lernen – Fazit:

  • Der einzige Weg um Disziplin zu lernen, ist sich regelmäßig aus seiner Komfortzone herauszuwagen.
  • Auch wenn es dich anfangs viel Überwindung kostet, lohnt es sich wirklich immer den ersten Schritt zu.
  • Entwickle eine Routine, in der du täglich mindestens einmal deine Komfortzone verlässt und du wirst merken, dass dir nach einiger Zeit die Herausforderungen sogar Spaß machen werden.

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