Ich kann mich nicht entscheiden – So schaffst du es doch!

Dir fällt es schwierig, eine Entscheidung zu treffen?

Egal, ob du überlegst, deinen Partner zu verlassen, deinen Job zu kündigen oder einfach nur darüber nachdenkst, was du heute anziehen willst: Entscheidungen sind wichtig und müssen getroffen werden!

Deshalb erfährst du in diesem Beitrag, wie du dich schnell und vor allem richtig entscheiden kannst.


Was hält dich von deiner Entscheidung ab?

Damit du die richtige Entscheidung treffen kannst, musst du erst einmal klären, warum du dich nicht entscheiden kannst.

Hier sind 2 typische Gründe, warum wir uns so schwer entscheiden können:


1. Angst vor der Entscheidung

Fürchtest du dich vor der Konsequenz deiner Entscheidung?

BEI ENTSCHEIDUNGEN, DIE WICHTIG FÜR UNSER LEBEN SIND, KOMMT ES OFT VOR, DASS WIR UND VOR EINER FALSCHEN ENTSCHEIDUNG FÜRCHTEN.

Typische Sorgen dabei sind:

  • „Was wenn ich meine Entscheidung nicht mehr rückgängig machen kann?“
  • „Ich kann mich nicht entscheiden, weil ich bei einer falschen Entscheidung nicht mit den Konsequenzen leben könnte.“

Eine gewisse Skepsis und Zurückhaltung ist vollkommen in Ordnung und oft auch angebracht. Wenn du jedoch zu viel Angst vor deiner Entscheidung hast, entscheidest du dich aus Panik oft falsch.

Deswegen ist das Beste, was du machen kannst, die Situation aus einem neutralen Gesichtspunkt zu betrachten. Distanziere dich ein wenig und überlege, wie sich jemand Anderes wohl in deiner Situation entscheiden würde.

Wenn du beispielsweise darüber nachdenkst, ob du deinen Partner verlassen solltest, kannst du dich fragen: „Was würde mein Partner an meiner Stelle tun?“

Dieser Perspektivwechsel nimmt die Emotionen aus der Situation und verhindert, dass du zu schnelle und unüberlegte Entscheidungen triffst.


2. Wir wollen alles perfekt machen

Möchtest du alles perfekt machen, musst du logischerweise auch die richtigen Entscheidungen treffen. Bei vielen resultiert dieser Perfektionismus jedoch in zu viel grübeln.

Wenn du dann einige Entscheidungen zu treffen hast, kannst du schon mal mehr mit Nachdenken beschäftigt sein, als mit dem tatsächlichen Ausführen deiner Entscheidung.

Für ein optimales Zeitmanagement, bietet es sich also an, weniger über etwas nachzudenken und stattdessen schnellere Entscheidungen zu treffen.

Wie genau du es schaffst, schnellere Entscheidungen zu treffen, erfährst du gleich.

Wenn du dich nicht entscheidest, entscheidest du dich, dich nicht zu entscheiden. Klick um zu Tweeten

Die Entscheidung, sich nicht zu entscheiden, ist dabei oft die schlimmste Entscheidung.

Aus diesem Grund lohnt es sich, schnelles und richtiges Entscheiden zu lernen.


So schaffst du es, dich zu entscheiden

Unsere Entscheidungen bestimmen die Qualität unseres Lebens.

Jede kleine Entscheidung lenkt dein Leben entweder in eine gute oder eine schlechte Richtung.

Deshalb ist der Satz „Ich kann mich nicht entscheiden“ so fatal. Denn wenn du dich nicht entscheiden kannst, wirst du zwar nicht die falsche Entscheidung treffen, dafür aber auch nicht die Richtige.

Aus diesem Grund werden dir die folgenden Tipps helfen, eine richtige Entscheidung zu treffen.


Was bringt dir am meisten?

Diese einfache Frage verändert alles.

Denn oft ist es uns gar nicht klar, worauf wir aus sind. Meistens malen wir uns irgendwelche Szenarien aus, was passieren würde, wenn wir die falsche Entscheidung treffen würden.

Dabei lohnt es sich in keinster Weise sich so viele Gedanken zu machen, denn am Ende kommt alles auf diese einfache Frage zurück: Was bringt mir am meisten?

Wenn du dich einzig und alleine auf die Vor- und Nachteile fokussierst, wirst du schlussendlich die richtige Entscheidung finden. Denn irgendeine Seite überwiegt immer. Entweder sind es die Vorteile oder es sind die Nachteile und demnach entscheidest du dich.


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Wenn du Schwierigkeiten hast, die einzelnen Argumente im Kopf abzuwägen, kannst du dir eine Pro und Kontra – Liste anfertigen. Dadurch bekommst du einen guten Überblick darüber, welche Entscheidung am besten für dich ist.

Lass mich dir ein Beispiel geben: Sagen wir du überlegst, deinen Job zu kündigen.

Beispiel Pro und Kontra – Liste

Pro Kontra
Neustart, Altes hinter sich lassenIn der Übergangsphase vielleicht finanzielle Probleme
Job finden, der wirklich Spaß machtAlte Arbeitskollegen verlieren
Abwechslung  
Neues Umfeld kennen lernen  

Nachdem du diese Liste angefertigt hast, fragst du dich, ob die Pro Argumente dich überzeugen, dich dafür zu entscheiden.

Was die Kontra Seite angeht, solltest du dich fragen, ob dir die Konsequenzen deiner Entscheidung die Vorteile wert sind. Und damit wären wir beim nächsten Punkt.


Was sind die Konsequenzen?

Sicher ist positives Denken vorteilhaft aber bei einer wichtigen Entscheidung reicht es leider nicht aus, die Entscheidung bloß auf Basis von Pro Argumenten zu fällen. Die Kontra Seite hat durchaus Berechtigung.

Wenn du die Konsequenzen nämlich nicht richtig einschätzt, findest du dich irgendwann in einer Situation wieder, in der du deine Entscheidung bereuen wirst.

Wenn du dich beispielsweise für den Jobwechsel entscheiden würdest, wäre eine mögliche Konsequenz, dass du für kurze Zeit Geldprobleme bekommen könntest.

Jetzt solltest du für dich abwiegen, ob das zu einem ernsthaften Problem für dich werden könnte. Wenn du finanziell gut genug abgesichert bist, sollte das aber in diesem Fall kein Problem für dich darstellen.

In diesem Beispiel würden die Vorteile also klar überwiegen. Alleine die Tatsache, dass man über einen Jobwechsel nachdenkt, sagt ja schon aus, dass man mit seinem aktuellen Job keine Lust mehr zu arbeiten hat.

Es gibt jedoch auch viele andere Situationen, in denen die Nachteile der Entscheidung eben nicht die Vorteile überwiegen und genau darüber muss man sich im Klaren sein.

Jetzt weißt du, wie du Entscheidungen treffen kannst. Noch wichtiger ist jedoch, wie du die richtigen Entscheidungen triffst. Und genau das werde ich dir in den nächsten Zeilen erklären.


Kurze Zusammenfassung: Wenn du also erneut in die „Ich kann mich nicht entscheiden“ – Falle tappst, wieg einfach die Vor- und Nachteile ab und du wirst schnell zu einem Ergebnis kommen.


So triffst du die richtigen Entscheidungen


Langfristig über Kurzfristig

Obwohl es für den Moment oft besser ist, Entscheidungen zu treffen, die uns für kurze Zeit etwas bringen, ist es auf langfristige Sicht oft die falsche Entscheidung.

Hast du beispielsweise die Wahl zwischen Netflix und Fitnessstudio, fühlt es sich die Couch für den Moment vielleicht besser an. Langfristig gesehen, bringen dich stundenlanges Fernsehen aber kein Stück weiter an deine Ziele im Leben.

Das Fitnessstudio hingegen fördert deine Gesundheit, macht dich attraktiver und baut dein Selbstbewusstsein.

Und selbst in dieser Situation belohnt dich das Fitnessstudio oft sogar mehr als der Fernseher. Denn wenn du dich nämlich für die Couch entscheiden würdest, könntest du zwar einen Film sehen, hättest währenddessen aber Schuldgefühle, weil du dich ja nicht wirklich zum Sport motivieren konntest. Beim Training hingegen würde nicht nur Dopamin (Glückshormon) ausgeschüttet werden, sondern du wärst auch noch stolz auf dich.

Dieses ist nur eines von vielen Beispielen, bei denen die langfristige Entscheidung stets die kurzfristige Entscheidung übertrifft.

Wenn du dir also beim nächsten Mal sagst: „Ich kann mich nicht entscheiden“, solltest du dich fragen, was dir langfristig am meisten Nutzen bringen wird. Wenn du dann diese Entscheidung triffst, wirst du nicht nur kurzfristig glücklicher, sondern auch langfristig!


Lass dein Bauchgefühl entscheiden

Oft stehen wir vor schwierigen Entscheidungen, bei denen wir noch so viel Nachdenken können, aber trotzdem nicht die richtige Entscheidung finden.

In solchen Situationen steht dir ein wunderbares Werkzeug zur Verfügung. Ein Werkzeug, dass du stets bei dir trägst und auf dass du dich so gut wie immer verlassen kannst: Dein Bauchgefühl.

Sicher hattest du schon Situationen, in denen du dich für eine Sache entscheiden wolltest, gleichzeitig irgendein Gefühl im Bauch hattest, das dir davon abgeraten hat.

Oder du warst gerade dabei, etwas nicht zu machen doch dann hat dein Bauchgefühl dich doch dazu bewegt, es zu tun.

Wahrscheinlich hast du in beiden Fällen im Nachhinein gemerkt, dass dein innerer Kompass die richtige Entscheidung für dich getroffen hat.

Auch wenn es komplett unlogisch klingt, auf sein bewusstes, analytisches Denken zu verzichten, leitet uns unser Bauchgefühl irgendwie immer auf den richtigen Weg.

Wie genau dieses Gefühl zu Stande kommt, ist ein Mysterium. Vielleicht sind es ein Signal unseres Unterbewusstseins, welches eine viel stärkere Fähigkeit zur Entscheidungsfindung besitzt, als wir im bewussten Zustand. Vielleicht hat es auch einen anderen Ursprung…

Wo auch immer unser Bauchgefühl herkommt: Es funktioniert praktisch jedes Mal. Das Wichtigste ist, dass du diesem Gefühl vertraust.

Wenn du also das nächste Mal in eine dieser „Ich kann mich nicht entscheiden“ – Momente kommst, befrage einfach dein Bauchgefühl und es wird dich auf den richtigen Weg leiten.


So triffst du schnelle Entscheidungen

Sicher kannst du jedes Mal eine Münze werfen und darauf hoffen, dass sie für dich die richtige Entscheidung trifft. Wenn du aber für dein Schicksal selber verantwortlich sein willst, solltest du lieber lernen, schnell gute Entscheidungen zu treffen, anstatt alles dem Zufall zu überlassen.

Genau dafür sind hier 2 Tipps, wie du dich schneller entscheiden kannst.


1. Was ist das schlimmste, das passieren kann?

Wenn du dir diese Frage stellst, befreist du dich von der Angst der Entscheidung.

Denn seien wir mal ganz ehrlich: Die meiste Zeit über, machen wir uns zu viele Gedanken über zu kleine Dinge.

Wenn du dich zum Beispiel nicht entscheiden kannst, was du heute anziehst, frag dich einfach: „Was ist das Schlimmste, das passieren kann?“

Wenn du dir diese Frage beantwortest, wirst du sehr wahrscheinlich merken, dass es sinnlos ist, sich über Klamotten den Kopf zu zerbrechen. Du wirst sehen, wie schnell du plötzlich deine Kleidung zusammenbekommen wirst. Dabei hättest du ohne diese Frage sehr wahrscheinlich noch Minuten vor dem Kleiderschrank gestanden und wärst zu keiner Entscheidung gekommen.

Selbst bei größeren Entscheidungen wie einem Jobwechsel solltest du dich fragen, ob du dir alles nicht zu dramatisch ausmalst. Oft denken wir, dass so eine Entscheidung oft unser ganzes Leben beeinflusst.

Dabei sind es weniger ein paar große Entscheidungen, sondern eher viele kleine Entscheidungen, die unser Leben verändern. Genau diese kleinen Entscheidungen machen nämlich über einen längeren Zeitraum den Unterschied.

Wenn du beispielsweise entscheidest, mehr Sport zu machen, ist das eine große Entscheidung. Diese Entscheidung macht in deinem Leben jedoch noch keinen Unterschied.

Was einen Unterschied macht, sind die kleinen Entscheidungen, die du jedes Mal machst, wenn du über das Fitnessstudio nachdenkst: „Soll ich trainieren gehen oder nicht?“

Erst wenn du über einen längeren Zeitraum Disziplin zeigst und dich regelmäßig zum Sport motivierst, wirst du in deinem Leben eine Veränderung sehen.

Fürchte dich also nicht so sehr von großen Entscheidungen und achte eher darauf, wie deine kleineren Entscheidungen dein Leben beeinflussen.

Sicher gibt es aber auch Entscheidungen, die wirklich Konsequenzen mit sich ziehen und bei diesen Entscheidungen solltest du auch mal etwas länger darüber nachdenken.

Aber der Großteil unserer Entscheidungen betrifft nunmal Kleinigkeiten und hat nicht wirklich große Auswirkungen auf unser Leben.

Frag dich deswegen vor jeder Entscheidung, ob es wirklich Wert ist, stundenlang darüber nachzudenken oder ob es nicht auch reichen würde, einfach deinem Bauchgefühl zu vertrauen und dich leiten zu lassen.


2. Bleib bei deiner Entscheidung

Die meiste Zeit verbringen wir nicht mit der eigentlichen Entscheidung, sondern damit, darüber nachzudenken, ob unsere Entscheidung auch wirklich richtig war.

Wenn du dich zum Beispiel dafür entscheidest, deinen Job zu kündigen und woanders anzufangen, kannst du diese Entscheidung mit der Methode oben schnell treffen.

Nachdem du dich aber entschieden hast, wirst du mit sehr großer Wahrscheinlichkeit darüber Nachdenken, ob die Kündigung auch wirklich die richtige Entscheidung war.

Dabei kannst du rein gar nichts mehr daran ändern. Du hast bereits gekündigt und hast vermutlich bereits einen anderen Job. Warum also solltest du Zeit damit verschwenden, über die Vergangenheit zu grübeln während du doch im Moment leben könntest.

Leg dich also beim nächsten Mal auf eine Entscheidung fest und bleib dabei! Das wird dir einiges an Zeit und Kopfschmerzen sparen und langfristig wirst du dadurch sogar erfolgreicher.

Erfolgreiche Menschen treffen schnelle Entscheidungen und ändern sie langsam. Durchschnittliche Menschen treffen langsame Entscheidungen und ändern sie schnell. Klick um zu Tweeten

Die Gefahr hinter „Ich kann mich nicht entscheiden“

Sehr wahrscheinlich ist es nicht das erste Mal, dass du dir sagst: „Ich kann mich nicht entscheiden“.

Dabei geht aus diesem Satz eine grundlegende Gefahr aus. Denn wenn du dir wieder und wieder sagst, dass du dich nicht entscheiden kannst, programmierst du dadurch dein Unterbewusstsein.

Wenn in deinem Unterbewusstsein verankert ist, dass du dich nicht entscheiden kannst, wirst du langfristig große Schwierigkeiten haben, dich selbst bei Kleinigkeiten zu entscheiden. Und eben dieses permanente Überlegen wird dich auf Dauer nicht nur viel Zeit, sondern auch einiges an Energie kosten.

Aber es ist noch lange nicht zu spät. Denn das ganze wirkt auch umgekehrt. Jedes Mal, wenn du es schaffst, dich schnell zu entscheiden, wirst du dein Unterbewusstsein auf Entscheidungen trainieren.

Wenn du also grundsätzlich mehr Zeit und mehr Energie haben willst, solltest du von jetzt an nur noch schnelle Entscheidungen treffen und dann auch dabei bleiben!

Regelmäßiges Entscheidungen – Üben wird dir mit der Zeit dein Leben ungemein vereinfachen bis irgendwann „Ich kann mich nicht entscheiden“ zu „Ich kann mich schnell entscheiden und treffe dabei auch die richtigen Entscheidungen“ wird.

Und jetzt zu dir: Was waren bisher typische Entscheidungen, bei denen du Schwierigkeiten hattest und was wirst du von nun an dagegen tun?

Lass es mich doch unter diesem Beitrag wissen. Es würde mich freuen, mit dir darüber in den Kommentaren zu schreiben!


Ich kann mich nicht entscheiden – Fazit:

  • Bevor du anfangen kannst, eine Entscheidung zu treffen, solltest du dich Fragen, was dich von deiner Entscheidung abhält. Ist es die Angst vor dieser Entscheidung oder hast du eher einen Drang zum Perfektionismus? Kläre diese Fragen und die Entscheidung wird dir leichter fallen.
  • Um dich dann zu entscheiden, solltest du dich fragen, was dir am meisten bringt. Fertige dazu eine Pro und Kontra Liste an, um die einzelnen Aspekte zu vergleichen.
  • Du triffst so gut wie immer die richtige Entscheidung, wenn du langfristigen Erfolg über kurzfristige Belohnungen setzt. Falls du dennoch Zweifel hast, kannst du einfach dein Bauchgefühl entscheiden lassen. Es führt dich so gut wie immer auf den richtigen Weg!
  • Ich hoffe, ich habe deine “Ich kann mich nicht entscheiden” – Situation geklärt. Achte darauf, dass du beim nächsten Mal, bevor du “Ich kann mich nicht entscheiden” sagst, diese Tipps anwendest. Sonst läufst du Gefahr, dass sich dieser Satz in deinem Unterbewusstsein einprägt.
  • Sobald du all diese Tipps beherzigt hast, steht deinen zukünftigen Entscheidungen nichts mehr im Weg. Du wirst dich nicht nur schneller entscheiden können, sondern wirst auch die richtigen Entscheidungen treffen!

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