ᐅ Komfortzone verlassen: Mit diesen 5 Tipps schaffst du es!

Die Komfortzone ist für viele von uns ein Gefängnis.

Sie hindert uns daran, unsere wahren Ziele im Leben zu erreichen, indem sie uns immer wieder zur Bequemlichkeit drängt.

Aber muss es wirklich so schwer sein, die Komfortzone zu verlassen?

Gibt es nicht auch einfachere Möglichkeiten, wie wir diese Barriere zwischen Bequemlichkeit und dem Erreichen unserer Ziele überwinden können?

Und ob es die gibts!

In den folgenden Abschnitten erhältst du 5 Tipps, mit denen du auf einfachstem Weg deine Komfortzone verlassen kannst. Außerdem tauchen wir ein wenig in die Neurologie ein, um zu erfahren, warum es uns Menschen eigentlich so schwer fällt, unsere Komfortzone zu verlassen.


Warum ist es so schwierig, seine Komfortzone zu verlassen?

Seine Komfortzone zu verlassen ist oft sehr schwierig.

Die folgende Situation ist dir sicherlich schon oft vorgekommen: Du sitzt gemütlich auf der Couch, deine Lieblingsserie läuft und trotzdem bist du nicht zufrieden.

Du weißt, du könntest mehr mit deinem Leben machen. Beispielsweise ins Fitnessstudio gehen oder im Park ein paar Runden joggen gehen.

Und obwohl du das weißt, bringst du einfach nicht die Kraft und Motivation auf, um den ersten Schritt zu tun und damit deine Komfortzone zu verlassen. Woran liegt das? Warum fällt es uns so schwer, unsere Komfortzone zu verlassen?

Um die Antwort auf diese Frage zu finden, müssen wir tief in unser Gehirn eintauchen.

Im Gehirn wird die Komfortzone nicht wirklich als separater Bereich abgebildet. Dennoch gibt es physische Merkmale, durch die sich die Komfortzone im Gehirn manifestiert.

Denn jedes Mal, wenn wir eine bestimmte Aufgabe zu tun, stärkt unser Gehirn die Synapsen, die für diese spezielle Aufgabe zuständig sind. (Quelle)

Unsere Komfortzone wiederum beschreibt den Bereich der Aufgaben, die wir noch nicht wirklich oft gemacht haben. Sozusagen den Bereich des Unbekanntem. Dementsprechend sind die Synapsen, die für Aufgaben außerhalb unserer Komfortzone zuständig sind, nur sehr schwach ausgebildet.

Wenn wir jetzt also kurz davor stehen, unsere Komfortzone zu verlassen, hat unser Gehirn 2 Möglichkeiten:

  • Entweder es unterstützt das Verlassen der Komfortzone, muss daraufhin aber Energie aufbringen, um die Synapsen für die jeweilige Aufgabe zu stärken.
  • Oder es sendet Warnsignale aus, die uns in unserer Komfortzone halten und spart dadurch Energie.

Du kennst sicher noch aus dem Bio-Unterricht in der Schule, dass unser Körper ein Meister darin ist, auf Energiesparmodus zu laufen. Deswegen wird sich unser Gehirn niemals freiwillig für das Verlassen der Komfortzone entscheiden. Es liegt an uns, diesen wichtigen Schritt zu tun.

Wie aber können wir es schaffen, unser Gehirn zu überlisten, um trotz Widerstand unsere Komfortzone verlassen zu können?

Genau darum wird es in den nächsten 5 Abschnitten gehen. Du wirst Schritt für Schritt lernen, wie du es schaffst, dich jederzeit richtig zu entscheiden und langfristiges Glück und Erfolg über kurzzeitige Bequemlichkeit zu stellen.


Komfortzone verlassen: 5 effektive Tipps, mit denen du es schaffst


1. Schritt für Schritt zum Erfolg

Du kannst in kleinen Schritten den Bereich der Komfortzone verlassen.

Das Verlassen unserer Komfortzone erscheint oft wie ein unüberwindbare Mauer. Wir wollen auf die andere Seite, wissen aber nicht, wie.

Es gibt aber einen grundlegenden Trick, den du jederzeit anwenden kannst, um das Verlassen deiner Komfortzone so angenehm wie möglich zu gestalten.

Und zwar teilst du dir das große, schwere Ziel, die dich aus der Komfortzone bringt, in kleinere, einfache Ziele ein.

Das hat zur Folge, dass es dir leichter fallen wird, den ersten Schritt zu machen. Gleichzeitig wirst du aber auch, durch das Erreichen vieler kleiner Ziele, mehr Erfolgserlebnisse haben. Diese Erfolgserlebnisse werden dir wiederum genug Motivation geben, um weiter zu machen.

Wie sieht das genau aus?

Sagen wir mal, du wolltest anfangen, regelmäßig joggen zu gehen.

Die herkömmliche Herangehensweise wäre jetzt, jeden Tag darauf zu hoffen, genug Disziplin aufzubringen, um auch wirklich loszulaufen.

Die weitaus effektivere Methode ist jedoch, taktisch vorzugehen, und dieses Ziel in kleine Ziele zu unterteilen.

So kannst du beispielsweise abends, bevor du ins Bett gehst, deine Sportsachen direkt vors Bett legen. Wenn du dann aufwachst, wird es dir viel leichter fallen, loszulaufen, als wenn du dir erst noch deine Kleidung raussuchen müsstest.

Gleichzeitig kannst du dir den Einstieg erleichtern, indem du anfangs nur einen Kilometer läufst. Nicht mehr. In der nächsten Woche kannst du diese Distanz dann auf 2 Kilometer erhöhen und so weiter.

Es geht hierbei nicht darum, von Anfang an 100% zu geben. Es geht vielmehr darum, eine Basis für ein langfristiges Ziel zu schaffen. Denn das ist das Wichtigste, um über einen längeren Zeitraum regelmäßig seine Komfortzone zu verlassen.


2. Mache jeden Tag etwas Neues!

Durch Abwechslung trainierst du dein Gehirn darauf, wachstumsorientiert zu handeln.

Das tolle an deiner Komfortzone ist: Du kannst dich darauf trainieren, sie einfacher zu verlassen!

Wie genau geht das?

Stell dir die Fähigkeit, deine Komfortzone zu verlassen wie einen Muskel vor. Je öfter du ihn trainierst, desto stärker wird er.

Wie bei jedem anderen Muskel ist die einzige Möglichkeit ihn zu trainieren, ihn möglichst oft zu stimulieren. Einfach gesagt bedeutet das: Je öfter du deine Komfortzone verlässt, desto leichter wird es dir fallen.

Anders als beim Muskelaufbau gibt es hierbei keinen vorgeschriebenen Trainingsplan, den du befolgen kannst. Du kannst aber darauf wetten, dass all das, was neu für dich ist und anfangs ein wenig unangenehm erscheint, deinen Komfortzonen-Muskel trainieren wird.

Was also solltest du von jetzt an tun?

Versuche so oft es geht, diese kleinen Dinge in deinem Alltag zu machen, die dich ein Stück weit aus deiner Komfortzone bringen.

So kannst du beispielsweise:

  • Früh morgens kalt duschen
  • Die attraktive Person auf der Straße ansprechen
  • Ein mal mehr pro Woche Sport machen
  • Einen Tag lang 100% ehrlich sein

Die Liste geht weiter und weiter. Versuche auf spielerische Art und Weise Dinge in deinem Alltag zu finden, die deine Komfortzone Stück für Stück erweitern werden. Mit der Zeit wird es dir immer leichter fallen, neue Dinge auszuprobieren, bis es dir irgendwann sogar Spaß machen wird.

3. Zusammen ist einfacher, als alleine

Sport mit anderen zu machen bringt dich dazu, mehr Motivation aufzubringen.

Wer sagt denn, dass du deine Komfortzone immer nur alleine verlassen musst?

Tatsächlich ist unsere Motivation viel höher, wenn wir eine Herausforderung mit anderen Menschen gemeinsam angehen.

Frag dich selber mal: Hast du einen Partner, Freunde oder Familienmitglieder mit denen du gemeinsam regelmäßig deine Komfortzone verlassen kannst?

Wenn du beispielsweise regelmäßig Joggen gehen willst, dann verabrede dich doch zu einer festen Uhrzeit mit jemandem.

Du wirst merken, wie viel eher du dein Vorhaben dann auch wirklich durchziehen wirst, als wenn du einfach nur alleine joggen gegangen wärst. Es ist nämlich viel leichter sich selber abzusagen, als einem anderen Menschen.

Gleichzeitig wird dir so das regelmäßige Verlassen deiner Komfortzone sogar Spaß machen, da du diese Zeit mit jemand anderem teilst.


4. Finde deine innere Motivation

Du musst dir über deinen inneren Antrieb im Klaren sein. Sonst hast du keine Möglichkeit, langfristige Änderungen zu erreichen.

Der Grund, warum es vielen so schwer fällt, ihre Komfortzone zu verlassen, ist dass sie keinen wirklichen Grund dafür haben.

Sie machen sich nie wirkliche Gedanken darüber, was sie erreichen wollen. Vielleicht wissen sie so ungefähr, in welche Richtung sie gehen wollen, aber einen wirklichen Plan haben sie nicht.

Wenn du beispielsweise anfangen willst, regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen, weißt du zwar im Hinterkopf, dass Sport gesund sein soll und du dadurch wahrscheinlich auch besser aussehen wirst.

Genug Antrieb, um langfristig deine Komfortzone zu verlassen und regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen, werden dir diese oberflächlichen Gründe jedoch nicht geben.

Wenn du dir stattdessen darüber Gedanken machst, was dir regelmäßiger Sport wirklich bringen wird, sieht die Sache ganz anders aus.

Denn Sport hat viel mehr positive Auswirkungen als du zuerst denkst.

Zu den Vorteilen von Sport gehören beispielsweise:

  • Ein größeres Selbstbewusstsein (Beachbody lässt grüßen)
  • Eine erhöhte Dopaminproduktion (Glückshormon)
  • Eine höhere Lebenserwartung (Die Zeit, die du im Fitnessstudio verbringst, bekommst du durch ein längeres Leben wieder zurück)
  • Allgemein ein besseres Selbstwertgefühl

Die Liste geht weiter und weiter.

Wenn du jetzt mal vergleichst: Wobei wäre es dir leichter gefallen, deine Komfortzone zu verlassen?

  • Wenn du nur oberflächlich an das Thema herangegangen wärst?
  • Oder wenn du dir ernsthafte Gedanken darüber gemacht hättest, was das Verlassen deiner Komfortzone letztendlich für dein Leben bedeuten würde?

Die Antwort ist ziemlich klar.

Es kommt also nicht einzig und alleine darauf an, von Grund auf diszipliniert zu sein. Du musst dir auch ernsthafte Gedanken darüber machen, warum du dein Ziel erreichen willst.

Das Beispiel Sport kannst du natürlich auf jeden anderen Bereich deines Lebens übertragen. Wo auch immer du deine Komfortzone verlassen willst: Kläre vorher ab, was deine wahren Ziele und Absichten sind. Das wird letztendlich den Unterschied machen, ob du deine Komfortzone erreichen wirst, oder nicht.


5. Die 5 Sekunden Regel

Um deine Komfortzone schnell zu verlassen, ist die 5 Sekunden Regel ist ein wunderbares Werkzeug.

Zum Schluss sollst du eine Methode kennen lernen, die zwar durchaus einfach, aber auch extrem effektiv ist.

Hierbei geht es um die 5 Sekunden Regel von Mel Robbins.

Melanie Robbins hat sich selbst diese Regel ausgedacht, um schnell und einfach ihr Gehirn zu überlisten und ihre Komfortzone zu verlassen.

Diese Regel funktioniert folgendermaßen:

Jedes Mal, wenn du kurz davor bist, deine Komfortzone zu verlassen, überlegst du nicht erst, ob du es auch wirklich tun sollst. Du wiegst nicht erst Vor- und Nachteile ab und entscheidest dich.

Dein Gehirn braucht nämlich ziemlich exakt 5 Sekunden, um sich Ausreden einfallen zu lassen, warum du jetzt gerade nicht deine Komfortzone verlassen solltest.

Deshalb lässt du es gar nicht erst so weit kommen. Sobald dir ein Gedanke kommt wie: „Mhh sollte ich jetzt vielleicht meine Laufschuhe anziehen und eine Runde Joggen gehen?“, zählst du von 5 Rückwärts.

5, 4, 3, 2, 1, LOS!

Sobald du bei LOS! angelangt bist, stehst du auf, läufst zu deinem Schuhregal, ziehst deine Schuhe an und läufst los.

Du entscheidest dich, ohne groß darüber nachzudenken.

Wie gesagt: Es ist entscheidend, dass du innerhalb der ersten 5 Sekunden nach diesem Gedanken anfängst zu zählen.

Probiere es selbst aus. Fang das nächste Mal, wenn du in einem Motivationstief steckst, einfach an zu zählen. Du wirst erstaunt sein, wie schnell du auf die Beine kommst.

Und ehe du es dich versiehst, bist du außerhalb deiner Komfortzone!

Komfortzone verlassen – Fazit:

  • Der Grund, warum wir Schwierigkeiten damit haben, unsere Komfortzone zu verlassen, liegt daran, dass unser Gehirn am liebsten auf Energiesparmodus laufen will. Dem müssen wir aktiv entgegenwirken, um unsere Bequemlichkeit nicht über langfristige Ziele zu stellen.
  • Das erreichst du beispielsweise, indem du Schritt für Schritt deine Komfortzone überwindest. Das erleichtert dir den Einstieg und hält dich langfristig motiviert.
  • Um dich darauf zu trainieren, deine Komfortzone einfacher zu verlassen, solltest du täglich etwas Neues ausprobieren. Dadurch lernt dein Gehirn, sich an neue Situationen anzupassen, wodurch das Komfortzonen-Verlassen beim nächsten Mal einfacher wird.
  • Das ganze kannst du auch mit anderen Menschen versuchen. Dadurch erhältst du mehr Durchhaltevermögen und wirst sogar Spaß an der Sache haben.
  • Um deine intrinsische Motivation zu steigern, solltest du Klarheit über dein Ziel schaffen. Warum willst du dieses Ziel erreichen? Was ist dir so wichtig daran? Klärst du das, wird es für dich ein Leichtes werden, deine Komfortzone regelmäßig zu verlassen.
  • Zu allerletzt kannst du die 5 Sekunden Regel von Mel Robbins anwenden. Sie ermöglicht es dir, innerhalb von 5 Sekunden dein Gehirn auszutricksen und deine Komfortzone zu verlassen, ohne dass es davon etwas merkt. Zähl dafür einfach rückwärts: 5, 4, 3, 2, 1 und LOS!

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